50.000 Euro für den neuen „alten“ Bürgermeister

Nur zwei Tage nach seiner erfolgreichen Wiederwahl kann Engstingens Bürgermeister Mario Storz mit einer Finanzspritze aus dem Bund das nächste Projekt in Angriff nehmen.

Im Rahmen einer digitalen Veranstaltung konnte der CDU-Wahlkreisabgeordnete und Verkehrspolitiker Michael Donth von Verkehrsminister Andreas Scheuer für den Engstinger Bürgermeister nicht nur Glückwünsche zur Wiederwahl entgegennehmen. Noch wichtiger war ein Förderbescheid, den Donth digital überreicht bekam.

Mit 50.000 Euro fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den erforderlichen Breitbandanschluss des Engstinger Schulzentrums.

Der Bund übernimmt damit die Hälfte der Gesamtkosten für den Ausbau des schnellen Internets für die Schülerinnen und Schüler der Albgemeinde. Michael Donth freut sich über den erneuten Förderbescheid „Damit ist es in unserem Kreis nach Metzingen die zweite Gemeinde, die für ihre Schulen, von diesen Bundesmitteln profitiert. Die Digitalisierung ist aus keinem Lebensbereich, besonders aber nahezu allen Berufsfeldern, nicht mehr wegzudenken. Wir müssen also auch unsere Schulen entsprechend ausstatten, um die nächste Generation auf den Berufsalltag nach der Schule entsprechend vorzubereiten.“

Bisher waren die Engstinger Schulen über das sogenannte „Vectoring“ an das Internet angeschlossen, berichtet Mario Storz: „Insbesondere in der Pandemie und durch die besonderen Erfordernisse des „Homeschooling“ hat sich aber gezeigt, dass der Upload über das Telekomnetz völlig unzureichend ist. Das hatten wir von Anfang an befürchtet und dann als Gemeinde beschlossen, selbst tätig zu werden.“

Dabei helfe der Zuschuss des Bundes natürlich sehr, fasste der am Sonntag wiedergewählte Bürgermeister Engstingens zusammen und ließ neben herzlichen Grüßen an Minister Scheuer durch Michael Donth auch seien großen Dank nach Berlin ausrichten. „Diese Zuschüsse kommen direkt vor Ort an und führen zu einer spürbaren Verbesserung für Lehrerinnen und Lehrer und die ganze Schülerschaft! Wir hoffen, dass noch viele weitere Projekte dieser Art von der Bundesförderung profitieren können“ sind sich Donth und Storz einig.

Mit dem “Förderprogramm zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland” treibt die Bundesregierung deutschlandweit den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in den Regionen voran, in denen ein privatwirtschaftlich gestützter Ausbau bisher noch nicht gelungen ist.

Gefördert werden lokale Projekte zum Aufbau einer zukunftsfähigen Netzstruktur, die im Anschluss von Schulen, aber auch Anwohnern und Unternehmen genutzt werden kann.

Die Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten ist Bestandteil des Förderprogramms Digitalpakt Schule des Bundesbildungsministeriums, das hiervon unabhängig arbeitet.